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C. S.

Blackberry - und was jetzt?

24.02.2014

Irgendwie kommt uns das doch bekannt vor. Der Hersteller eines guten Produkts verpasst den Anschluss, gerät unter Druck, versucht zu agieren und verschwindet dann irgendwie (fast) aus dem Markt.

Die Rede ist hier nicht von Blackberry - an dieser Stelle wollen wir nicht so weit gehen, einen bevorstehenden Untergang zu verkünden - sondern von Novell Netware. Erinnern Sie sich noch? Das war ein unglaublich gutes Produkt und irgendwann wollte es keiner mehr haben. Novell versuchte noch die Netware Directory Services als eigenes Produkt zu etablieren, aber so richtig hat das nicht funktioniert.

Was wir auf jeden Fall zu sehen glauben, sind frappierenden Ähnlichkeiten zwischen dem Agieren von Novell und Blackberry und wenn wir daraus unsere Schlüsse ziehen dürfen, sollten sich Firmen, die Blackberry nutzen sehr genau überlegen wie sie weiter vorgehen.

Dabei sehen wir nicht das Problem, dass die Blackberry-Infrastruktur in Zukunft abgekündigt oder abgeschaltet wird. Das war auch nicht das Problem von Novell damals. Die Netware war stabil und ausgereift. Aber eines war sie nicht: "sexy".

Und mit dem gleichen Problem sieht sich Blackberry jetzt konfrontiert. Die Anwender -zumindest im deutschen Sprachraum- wollen keine Blackberrys mehr. Android, IOS und Windows Phone sind derzeit angesagt und "sexy", Blackberry nicht. Dem Veränderungsdruck von Seiten der Anwender ist fast nicht standzuhalten.

Damit steht die IT-Abteilung eines Blackberry-Kunden also vor der Entscheidung, ob die bestehende Blackberry Infrastruktur noch weiter betrieben und weiter entwickelt werden soll.

Entscheidet man sich dafür, ergibt sich die Herausforderung, den Anwendern klar zu machen, dass die Geräte von Blackberry toll sind und andere Geräte nicht zugelassen werden. Es ist eine Entscheidung gegen die Meinung der meisten Anwender und man setzt auf die vermutlich ungewisse Zukunft eines Anbieters - das erfordert ein dickes Fell im Gespräch mit den Anwendern und eine gesunde Portion Selbstbewusstsein.

Entscheidet man sich dagegen und öffnet man sich andere Endgeräte, werden die noch vorhandenen Blackberrys voraussichtlich schneller "aussterben", als man für möglich gehalten hat. Diese Entscheidung bedeutet dann entweder die Aufgabe jeder zentralen Management-Infrastruktur für mobile Geräte (wovon wir nur abraten können) oder aber den Umstieg auf ein anderes System für Mobile Device Management - genügend alternative Anbieter gibt es, angefangen mit den "Bordmitteln" eines Exchange Servers.

Und insgesamt gilt es auch hier, sich von dem Prinzip leiten zu lassen, dass eine niedrigere, aber konsequent durchgehaltene Sicherheitspolitik besser ist, als eine nur in der Theorie wesentlich höhere, die dann aber von den Anwendern reihenweise umgangen und nicht gelebt wird. Selbstbewusstsein und klare Kommunikation zu Anwendern und zum Management sind hier gefragt - wir unterstützen Sie inhaltlich gerne!

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