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K. S.

Wir gehen in die Cloud, kommst Du mit? (Teil 3)

09.10.2018

Mit dieser leicht verkürzten Wahrnehmung erfolgt auch schon mal eine strategische Entscheidung für die Cloud. Ein von der Komplexität der Eingaben seiner Admins genervter Entscheider trifft auf einen Cloud-Vertriebler, vielleicht beim Golf, und schon ist es geschehen - die neue Strategie heißt "alles in die Cloud". :-) Aber ist dies das ideale Vorgehen?

Wie so ein Projekt in der Praxis läuft, möge sich der geneigte Leser an den Fingern seiner Hand abzählen. In der real existierenden Praxis hilft ein etwas reflektierteres Vorgehen auf Basis einer fundierten Analyse von Möglichkeiten, Einschränkungen, Zielen und Risiken.

Funktioniert wirklich jeder Geschäftsprozess in der Cloud? Was bedeutet das in der täglichen Praxis für die Anwender, die den Mehrwert erwirtschaften? Ist vielleicht ein hybrider Ansatz - zumindest für die nächste Zeit noch - ja zielführender? Oder die interne Umstellung auf Cloud-Technologien im eigenen Rechenzentrum? Welche Kosten entstehen tatsächlich auf Dauer? Welche Abhängigkeiten?

Setzen Sie auch bei der Cloud nicht alles auf eine Karte

Um eine solche Entscheidung zu treffen, brauchen Sie Dienstleister und Berater mit Erfahrung und Überblick -  und zwar in beiden Welten: der klassischen On Premise - IT ebenso wie in der Private Cloud und der Public Cloud. Ein reiner Cloud-Gesinnungstäter hilft der fundierten Entscheidung ebenso wenig wie ein dem Gestern verhafteter Alt-ITler mit grundlegender Abneigung gegen jede Auslagerung von IT-Ressourcen.

Was der Markt - und SIE - brauchen, sind Partner, die sich eine technologieneutrale Sichtweise zu eigene gemacht haben und die ihre Motivation nicht aus (oft von außen gesteuerten) Glaubenssätzen wie "Cloud ist geil" oder "Cloud ist vom Teufel" beziehen, sondern einzig aus der Begeisterung dafür, Sie mit der bestmöglichen Lösung für ihre Geschäftsprozesse unter Einbeziehung aller geeigneten Technologien und Ressourcen zu versorgen.

Die eigentliche Herausforderung liegt nämlich nicht im einfachen transferieren von lokalen Servern in die Cloud - das Nachbrenner-Potential der Digitalisierung liegt in der Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse. Und dafür ist es erst in zweiter Linie relevant, wo welche Server stehen.

Überhaupt ist das Denken in "Servern" nicht wirklich cloud-gemäß, denn dort gibt es ganz andere, neuartige Architekturansätze für IT-Lösungen, die mit klassischen Servern für den Kunden gar nichts mehr zu tun haben. Und genau darin liegt die"Sprengkraft" für die herkömmliche IT, nicht darin, einfach das gleiche woanders zu machen.

Und die "IT-Probleme" in diesem Sinne werden Sie auch in der Cloud haben: Sie müssen Entscheidungen treffen, wie es mit IT-gestützten Prozessen weitergehen soll, jemand - Architekt und Admin - muss diese Entscheidungen umsetzen und die Systeme entsprechend konfigurieren, die Lösungslandschaft erstellen.

Das "bisschen" Hardware-Wartung sind Sie dann zwar tatsächlich los, aber sehr schnell wird deutlich werden, dass dies nicht der entscheidend Teil der IT-Kosten war. Und außerdem müssen Sie sich jetzt stattdessen auf anderer Ebene Gedanken um die logische Ausfallsicherheit Ihrer Prozesse machen.

Kurzfassung: Die Kosten heißen jetzt nur anders. Und den Druck zur IT-Innovation und komplexe Entscheidungen sind Sie damit nicht los, Sie haben nur noch viel mehr Möglichkeiten. Genau das ist aber gut…!

Wir verweisen hierzu auch auf unsere Artikel "Wir gehen in die Cloud, kommst Du mit?":

  

 

Von Anfang bis Ende durchdacht

Am vermeintlich einfachen Beispiel der Datensicherung möchten wir Ihnen darlegen, warum man ohne fundiertes Gesamtkonzept leicht Probleme bekommen kann. Geübtes Verfahren in On-Premise-Systemen ist die Sicherung der Mailservermit ausgereiften Verfahren, die - korrekte Konfiguration vorausgesetzt - einen jederzeitigen Rückgriff auch auf ältere Maildatenbestände ermöglicht. Insbesondere können auch Mails, die bereits vor längerer Zeit (Wochen, Monate) versehentlich oder absichtlich gelöscht wurden, einzeln und gezielt aus der Datensicherung wieder hergestellt werden. 

Wechselt man nun "einfach so" zu Office 365, in der Annahme "man sei ja nun in der Cloud und alles ist toll", hat man genau dies eben nicht: eine Datensicherung mit Historisierung. Und eben auch keine rechtssichere Mailarchivierung. Übel, wenn dann ausgerechnet der Entscheider aus dem ersten Intro-Absatz (richtig, der mit der Golfplatz-Cloud-Strategie) nach längerer Abwesenheit in die IT gestürmt kommt und eine versehentlich gelöschte Mail vom Januar zurückverlangt. "Geht nicht, haben wir Ihnen doch gesagt" wäre zwar keine schlaue, aber immerhin korrekte Ausrede - wenn Sie auf den zweiten Teil dieser Aussage verzichten müssen, weil Sie das aus Angst um Ihren Job versäumt haben, dann dürften Sie ebendiesen jetzt los sein.

Es gibt gerade auch für Cloud-Umgebungen wie Office 365 angepasste Lösungen für die Datensicherung, wie zum Beispiel Veeam Backup für Microsoft Office 365 v2. Ebenso für die Archivierung von Mails, die in Deutschland auch rechtlich vorgeschrieben ist. Und diese Anforderungen und Komplexität sind Sie mit der Cloud eben gerade nicht los… - wie gesagt, es heißt nur alles anders, kümmern und entscheiden müssen sie trotzdem, und die Komplexität sinkt auch nicht. Das scheint nur dem Privatuser so, der von seiner "einfachen" Dropbox einfach so auf die gesamte Unternehmens-IT schließt. Das zu tun, ist am Ende irgendwas zwischen gefährlich und wirklich teuer.


Cloud-Computing nur mit Sicherheitskonzept

Message: Auch und gerade für den Weg in die Cloud braucht es ein Konzept, basierend auf langjähriger Erfahrung aus beiden Welten, und einer Analyse der Anforderungen und technischen Herausforderungen in Bezug auf Ihre jetzige IT-Landschaft. Nur damit erreichen Sie am Ende wirklich die Vorteile, die Sie sich von der Cloud versprechen.

Sprechen Sie uns gerne jederzeit an!

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