IT-Sicherheit: 5 gute Vorsätze für 2018

IT-Wissen | Posted by SYMPLASSON | 04 Januar 2018
IT-Sicherheit: 5 gute Vorsätze für 2018

Wie in jedem Jahr gehört es dazu, gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen: Gesünder essen, mehr Sport treiben oder sich mehr Zeit zu nehmen für die wichtigen Dinge des Lebens. Wie wäre es also, bei den Vorsätzen einen Blick auf die eigene IT-Sicherheit zu werfen?

Wenn Sie regelmäßig einfache Maßnahmen zur IT-Sicherheit durchführen, können Sie ganz einfach Ihre Geräte und Daten schützen. Wir zeigen Ihnen 5 Security-Aufgaben, die Sie zum Start in das Jahr angehen können und so auf der „Guten-Vorsatz-Liste“ für 2018 zeitnah als erledigt abhaken können.

1. Aus alt mach neu: Der Passwortwechsel - oder gleich 2FA

Viele Unternehmen sind gegen Passwort-Diebstahl nicht immun!
Jahrelang verwenden Nutzer das gleiche Passwort; oftmals sogar für mehrere Dienste. Häufig handelt es sich zudem noch um Allerwelts-Passwörter, die nicht ausreichend lang und "kreativ" sind.

Handeln Sie also jetzt und kommunizieren Sie dies auch mit Ihren Mitarbeitern!

Wechseln Sie bei all Ihren Diensten die Passwörter und verwenden Sie dazu sichere. Hier kann ein Passwort-Generator hilfreich sein, den Sie und Ihre Angestellten sich jederzeit mit Hilfe eines Passwort-Manager aufrufen können.

Übrigens: Ein gutes Passwort besteht aus mindestens 20 Zeichen und einer Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern.

Das regelmäßige Wechseln von Passwörtern und die Nutzung von verschiedenen Passwörtern für unterschiedliche Dienste ist wichtig, um die eigene Identität und Daten im Internet und im Unternehmen zu schützen!

Noch besser - und VIEL sicherer - ist es allerdings, wenn Sie statt nur auf neue Passwörter gleich auf eine moderne 2-Faktor-Anmeldung umstellen, bei der zusätzlich noch ein Einmal-Passwort aus einer kostenlosen App für die Anmeldung benötigt wird. So hat der Passwort-Lauscher gar keine Chance mehr!


2. Geiz ist nicht immer geil: Schützen Sie auch den Privat-PC Ihrer Angestellten

Ihr Mitarbeiter hat sicherlich auch auf dem heimischen Schreibtisch einen Computer stehen, um beispielsweise damit im Homeoffice zu arbeiten. Mit Glück ist dieser durch Virenscanner und/oder Firewalls vor Cyber-Attacken geschützt. Doch reicht das aus?

Eine komplette Suite-Lösung schützt den privaten Computer Ihres Angestellten besser und reduziert auch das Risiko für Ihr Unternehmen, wenn Ihre Mitarbeiter per Fernzugriff auf dienstliche Ressourcen zugreifen können.

3. Ausmisten 2.0: Daten richtig löschen

Programme, die seit Monaten oder länger nicht benutzt und aktualisiert wurden? Lokal zwischengespeicherte Dokumente und Dateien, die Sie nicht mehr zur Bearbeitung benötigen? Werfen Sie mal einen Blick in die Programm-Liste und Ihr Dokumenten-Verzeichnis.

Löschen und deinstallieren Sie, was Sie nicht mehr brauchen. Bereinigen Sie ihre Festplatte von temporären Dateien und Downloads. Entfernen Sie Dateien, die längst überaltert sind. Schaffen Sie wieder Platz! Haben Sie keine Administrator-Rechte, wie z.B. im beruflichen Umfeld, sollten Sie Ihre gewohnten Ansprechpartner kontaktieren, wenn Sie z.B. eine Deinstallation von nicht mehr genutzten Programmen wünschen.

Damit reduzieren Sie Ihr Sicherheitsrisiko, denn veraltete Tools ohne aktuelle Updates werden gerne als Tor für Angriffe genutzt.

4. Immer auf dem aktuellen Stand: Sicherheitsupdates einspielen

Schließen Sie Sicherheitslücken, indem Sie regelmäßig Updates Ihrer Programme einspielen. Viele Betriebssysteme, Programme und Apps suchen automatisch nach Updates, viele allerdings nur wenn sie auch gestartet werden. Viele andere Programme ermöglichen eine manuelle Kontrolle auf Updates über einen entsprechenden Menüpunkt.

Kontrollieren Sie, ob der automatische Update-Service des Systems aktiviert ist und installieren Sie Patches gegebenenfalls selbständig. Veraltete Software, die vom Hersteller nicht mehr aktualisiert wird, sollte gelöscht und nur bei Bedarf durch neue Software ersetzt werden.

 

IT-Sicherheit: 5 gute Vorsätze für 2018

 5. Sicherheit tut Not - auch bei mobilen Geräten 

Kaum zu glauben, doch auch unsere Smartphones sind vollständige, leistungsfähige Computer mit allen Vor- und Nachteilen. Doch während der PC normalerweise vor unberechtigter Inbetriebnahme geschützt ist, sind es Smartphones (und auch Tablet-Systeme) oft nicht.

Sicherheit ist aber wichtig - auch für mobile Geräte. Dies merkt man vor allem dann, wenn ein Smartphone verloren geht und der „Finder“ uneingeschränkten Zugriff auf das Gerät hat. Dabei ist es egal, ob es nun den Email-Verkehr betrifft, die gespeicherten Fotos oder andere Dokumente - alles liegt im Zugriff des „Finders“.

Im Idealfall ist das Smartphone verschlüsselt und man hat eine Security-Lösung installiert, die ein Fernlöschen der persönlichen oder beruflichen Daten erlaubt oder die Daten anderweitig schützt. Wer keine solche Management-Lösung für sein Smartphone oder Tablet hat, sollte unbedingt zumindest den Zugriffsschutz per Code oder Fingerabdruck sowie die integrierte Datenverschlüsselung aktivieren!

Besondere Vorsicht ist auch bei der Absicherung der Konten bei den Herstellern (Apple, Google & Co) geboten, denn über diese lässt sich ein gefundenes oder gestohlenes Smartphone leicht entsperren, wenn das Passwort nicht sicher oder über Hacks im Internet bekannt ist. Hierzu siehe auch Tipp Nr. 1!

 

Das waren unsere 5 Vorschläge zur Umsetzung der „guten Vorsätzen“ zum Jahresanfang :)

Ein gutes und vor allem sicheres neues Jahr wünscht Ihnen
das Team von SYMPLASSON

 

 


 

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