Monitoring Service: Vorbeugen ist besser als heilen

IT- Systemausfall – die Horrorvision jedes Unternehmens. Internet-Zugang, eMail-Zugriff, Adress-Datenbank – nichts geht mehr, das Geschäft ruht. Bereits bei kurzen Ausfällen kann der betriebswirtschaftliche Schaden enorm sein; je nachdem, wie lange die Wiederherstellung dauert, wie viele Systeme neu konfiguriert werden müssen, etc. Beugen Sie diesem Trauma-Szenario vor: Monitoring, d.h. die regelmäßige Systemüberwachung mit Meldung von Fehlerzuständen oder kritischen Tendenzen, hilft wirksam Systemausfällen vorzubeugen, indem Ursachen frühzeitig erkannt werden. Unser Monitoring-Service unterstützt Sie mit zuverlässiger, 24 Stunden aktiver und zentralisierter Kontrolle Ihres Systems.

Ein Mindestmaß an Monitoring ist unerlässlich

Wie heißt es in der Medizin: „Vorbeugen ist besser als heilen.“ Deshalb sollte ein Mindestmaß an Monitoring in jedem Unternehmen, ganz gleich ob 1-Mann-Betrieb oder Großkonzern durchgeführt werden. Denn nur durch die regelmäßige Kontrolle und Beobachtung des IT-Systems im Ganzen und seiner einzelnen Komponenten können

  • Defekte frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden, ohne dass es überhaupt zu einem größeren Ausfall kommt
  • Auslastungen statistisch erfasst und Engpässe vorzeitig bemerkt werden.

Ein enormer Vorteil für die betriebswirtschaftliche Planung: Wenn zum Beispiel eine Dokumentenablage pro Monat um 1 GB wächst, ist klar, wann wie viel mehr Kapazität benötigt wird. Investitionen in IT können somit längerfristig in das Gesamtbudget eingeplant werden, ohne, wie sonst üblich, „plötzlich vom Himmel zu fallen“.

Welche Komponenten wann geprüft werden, hängt immer von dem jeweiligen System ab und von den Anforderungen, die das Unternehmen an sein IT-System stellt. Einige wesentliche Komponenten sollte aber jedes Unternehmen, unabhängig von den spezifischen Anforderungen genau im Auge behalten:

  • Die Ereignisprotokolle (Eventlogs, Syslogs) des Systems müssen gelesen und interpretiert werden. Hier werden alle wichtigen Informationen über den Zustand des Systems aufgezeichnet, wie zum Beispiel Fehlermeldungen von Diensten, fehlgeschlagene Anmeldungen etc. Erfolgt dieses manuell, ist eine Durchsicht pro Tag empfehlenswert. Ein automatisierter Check sollte alle fünf Minuten erfolgen.
  • Die Festplattenkapazität muss regelmäßig beobachtet werden.  Ein Beispiel: Bei der Beobachtung stellt sich heraus: Die Festplatte weist nur noch 10 Prozent Speicherkapazität auf. Wer diese Information nicht ausliest, steht urplötzlich mit einer vollen Festplatte da. Weiterarbeiten wird jetzt schwierig. Ein Monitoring hätte das verhindert: Die Meldung wäre frühzeitig erkannt und der Speicher rechtzeitig erweitert worden.
  • Die Erreichbarkeit wichtiger Dienste muss regelmäßig geprüft werden. Dazu gehören beispielsweise der eigene Webshop, der Mailserver oder VPN-Verbindungen. Ein Monitoring des Mailservers ist unerlässlich, um ungewöhnliche Entwicklungen im eMail-Verkehr aufzudecken. So kann ein sprunghafter Anstieg des Mailaufkommens oder die Tatsache, dass eMails gar nicht mehr transportiert werden, auf das Eindringen eines Schadprogrammes, wie einen Trojaner hinweisen.
  • Die Auslastung der Ressourcen muss ständig kontrolliert werden. Wichtig ist die zyklische Kontrolle des Arbeitsspeichers (RAM) auf Auffälligkeiten, wie zum Beispiel ein ständiger Anstieg des Verbrauchs an Arbeitsspeicher für die Ausführung einer bestimmten Anwendung. Dank des Monitoring kann frühzeitig ermittelt werden, ob ein verändertes Nutzungsprofil der Auslöser ist oder ob ein Defekt vorliegt, der wiederum einen Ausfall provozieren könnte.
  • Der Prozessor (CPU) als das Gehirn des Servers muss ebenfalls regelmäßig auf seine Belastung hin überprüft werden, um Engpässen vorzubeugen. Auffälligkeiten bei der Belastung des Prozessors können zudem auch auf Fehler einzelner Programme hinweisen: Verbraucht eine Anwendung mehr Prozessorleistung als gewöhnlich, kann ein Defekt die Ursache sein und einen genaueren Check erfordern.

Je nach Bedarf erstreckt sich das Monitoring über fast alle Bereiche eines IT-Systems: Von der Kontrolle der Auslastung der Internetanbindung über das Abfragen von Netzwerkverteilern bis hin zu einigen Hardware-Komponenten, wie zum Beispiel den Zustand einer  USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung).

 

SYMPLASSON Monitoring-Service: 24-Stunden kompetente Überwachun

Für effizientes Monitoring braucht es ein sehr gutes Verständnis für die Zusammenhänge innerhalb eines IT-Systems, um auftretende Ereignisse sinnvoll miteinander in Verbindung zu bringen. Zudem muss Monitoring regelmäßig und zyklisch erfolgen.  Selbst bei einem Mindestmaß an Monitoring bindet die Beobachtung des Systems in vielen Unternehmen wichtige Arbeitskraftressourcen. Vor allem dann, wenn kein eigener System-Betreuer zur Stelle ist.

Belasten Sie sich nicht unnötig. Unser Monitoring-Service übernimmt die 24-Stunden-Überwachung Ihres IT-Systems. Profitieren Sie von:

  1. Effizientem Monitoring durch Know-how und Erfahrung
    Unsere Mitarbeiter betrachten ein IT-System grundsätzlich als Ganzes. Ein Ereignis wird nicht singulär, sondern immer im Zusammenhang mit anderen Ereignissen oder Prozessen betrachtet. Nur so können „sinnvolle“ Tests durchgeführt werden, die den Urheber eines Ereignisses herausfiltern. Dank langjähriger Erfahrung wissen sie genau, welche Parameter abgefragt werden müssen, um bestimmten Problemen vorzubeugen. Neue Erkenntnisse aus der Beobachtung auch anderer Systeme werden sofort in das Programm des Monitoring-Service eingebracht, so dass jeder Kunde automatisch davon profitiert.
  2. „Rund um die Uhr“-Beobachtung dank automatisierter Tests
    Ein interner Mitarbeiter ist zwangsläufig in der Häufigkeit seiner Kontrollen begrenzt. Der Monitoring-Service ermöglicht eine 24-Stunden-Überwachung. Von einem hochverfügbaren Rechenzentrum aus führen wir rund um die Uhr automatisierte Tests durch, deren Ergebnisse laufend ausgewertet und in Statistiken eingepflegt werden. Für die Kontrolle von internen Parametern können wir „Remote Agents“ auf den Servern der Kunden installieren, die über eine gesicherte und verschlüsselte Verbindung mit unseren Monitoring-Servern kommunizieren. Über eine Weboberfläche ist von überall der Zugriff auf die aktuellen Übersichten der getesteten Systeme und deren Status sowie auf die Statistiken möglich.
  3. Sofortiger Meldung von Fehlerzuständen bzw. kritischen Tendenzen
    Weicht ein Ergebnis beim Monitoring vom Normalfall ab, wird automatisch Alarm ausgelöst. Dazu legen wir von gemeinsam mit Ihnen die Zuständigkeiten für bestimmte Ereignisse fest. Damit stellen wir sicher, dass in einer kritischen Situation die richtigen Leute alle relevanten Informationen erhalten. Bei besonders kritisch eingestuften Systemen erfolgt dann beispielsweise eine Benachrichtigung unseres Server-Fachmannes und Ihres IT-Verantwortlichen, und zwar nicht nur via eMail, sondern per SMS, um eine sofortige Reaktion zu sichern.

Interessiert? Sie können mit unserem Kontaktformular weitere Informationen über unseren Monitoring-Service anfordern oder rufen Sie uns einfach an unter (040) 53 30 71-0. Wir freuen uns auf Sie!