Spam, Viren und Würmer sind die bekanntesten Angriffsformen aus dem Internet. Aber längst nicht die einzigen. Wir haben eine Auswahl der wichtigsten und häufigsten Bedrohungsarten zusammengestellt:
Laut gängiger Definition ist jede unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachricht, die dem Empfänger unverlangt zugestellt wird und massenhaft versandt wurde oder werbenden Inhalt hat, Spam.
Aktuellen Zahlen zufolge, sind inzwischen 91 Prozent aller versendeten eMails Spam-Mails. Erfahren Sie mehr über die Spam-Risiken.
Ein Virus ist ein Computerprogramm, das passiv in Systeme einschleust wird, z.b. durch versehendtliches Kopieren einer infizierten Datei oder einem Datei-Download aus dem Internet. Das Virus infiziert nocht nicht befallene Systeme und reproduziert sich selbst. Einmal aktiviert kann ein Virus unkontrollierbar Schäden anrichten und damit die Sicherheit gefährden.
Ein Wurm breitet sich aktiv aus, d.h. er benutzt Sicherheitslücken wie Design- oder Programmierfehler in Netzwerk-Diensten oder Anwenderprogrammen. Er verbirgt sich meist unauffällig und sorgt durch Manipulation des Zielsystems dafür, dass bei Systemstart der Wurm aufgerufen wird.
Keylogger sind Schadprogramme, die die Eingaben des Benutzers an einem Rechner protokollieren, sie zum späteren Abruf in lokalen Dateien speichern oder an zentrale Server im Internet schicken. Nutzernamen, Passwörter, Bankdaten – vor Keyloggern sind keine Daten sicher. Die gestohlenen Informationen werden genutzt, um zum Beispiel unerwünschte Bank-Transaktionen durchzuführen, eBay-Gebote zu fälschen oder Spam-Mails zu verschicken.
Diese eMails sind offiziell wirkende Schreiben, mit denen versucht wird, den Empfänger dazu zu bringen, Zugangsdaten und Passwörter herauszugeben. Das betrifft in der Regel Daten fürs Onlinebanking oder Bezahlsysteme wie PayPal, Versandhäuser, Internet-Auktionshäuser, webbasierende Onlineberatungen oder Kontaktportale.
Ein Botnetz ist ein fernsteuerbares Netzwerk, an das häufig Tausende unterschiedlichster Rechner weltweit angeschlossen sind. Diese wurden vorab mit einem Wurm infiziert, der die Fernsteuerung aktiviert. Über Bot-Netze können z.B. DNS-Attacken oder Spam-Aktionen durchgeführt werden - ohne dass der einzelne Benutzer etwas von dem Missbrauch seines Rechners erfährt.
Mit DoS-Attacken werden gezielt Server oder Dienste wie z.B. Web- oder Mailserver außer Kraft gesetzt, indem diese mit einer Überlast an eingehenden Verbindungen überlastet werden.
Eine DHA dient dazu, an eMail-Adressen auf Servern zu gelangen, die lukrativ an andere Spammer etc. verkauft werden. Dabei werden abertausende Mails an fiktive eMail-Adressen geschickt. Alle Adressen, die keine Fehlermeldungen erzeugen werden als tatsächlich existente Adressen erfasst. Genau wie bei einer DoS-Attacke kann eine DHA durch Überlastung des Servers zum Absturz führen.
Im Zuge einer DHA erstellen Server Non-Delivery-Reports und schicken diese an die Absender-Adresse zurück. Diese Adressen sind in manchen Fällen gefälscht, so dass sie immer wieder gebounct werden und so einen regelrechten "NDR-Storm" verursachen. Volle Warteschlagen bringen auch hier einen Server schnell zum Stillstand.
Quelle: Wikipedia
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