Ohne Patch-Management kein wirklicher Schutz vor Infektionen
Wer bekannte Sicherheits-Lücken nicht patcht und zudem seinen Virenschutz nicht up to date hält, läuft Gefahr, sich mit Schadprogrammen zu infizieren.
Jüngstes Beispiel: Über ein Werbebanner auf handelsblatt.de und zeit.de schoben Kriminelle Besuchern der Webseiten Schadcode unter, der wiederum sog. Scareware auf dem System installierte. (Quelle: heise.de).
Scareware täuscht eine Vireninfektion vor und drängt dem Anwender zum Kauf einer Virenschutz-Lösung. Und das auf eine Art und Weise, der sich Uneingeweihte kaum entziehen können, oftmals wird sogar das ganze System blockiert.
Als Einfallstor nutzten die Hacker im Falle der Werbebanner vermutlich eine bekannte und vom Anwender nicht gepatchte Lücke im Java-Plug-in sowie Fehler in den Plug-ins für QuickTime, Adobe Flash und Adobe Reader.
Ähnliches ereignete sich zum Beispiel auch beim Online-Auftritt der New York Times.
Das Beispiel zeigt: Schutz vor Schadprogrammen erreichen Sie nur durch ein ganzheitliches Patch-Management und lückenlosen Virenscan, am besten direkt an der Firewall.
Das gilt allgemein für das Thema IT-Sicherheit: Nur ein sauber erarbeitetes Konzept, das alle Einzel-Komponenten zu einem großen Ganzen vereint, kann umfassenden Schutz vor Angriffen gewährleisten.
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